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Während die Ortschaft Livigno eine langgezogene Flanier- und Zollfrei-Einkaufsmeile ist, bietet die Umgebung traumhafte Berge und Wege zum Wandern und Biken. Das Kirchlein am Passo di Foscagno ist Ausgangspunkt für die Wanderung zum malerischen Lago Nero. Ein Büschel Alpenmohn leuchtet weit herum in einer Steinwüste, die Ziegen fressen sich den Bauch voll, derweil der Käse gleich nebenan käuflich ist, und ein mit kunstvollen Schnitzereien verziertes Gipfelkreuz grüsst vom Monte Forcellina, bereits über 3000 Meter hoch.


Murmeltiere sind ja nicht selten, und doch wecken sie immer wieder Freude und Staunen beim Beobachten. Jetzt im Herbst sind sie fast kugelrund und bewegen sich deutlich schwerfälliger als noch im Frühling. Doch nur mit Fettreserven werden sie den Winter überstehen.

Auch Edelweiss sind nicht so selten, wie besungen und poetisch beschrieben, doch einzigartig ist diese Blume trotzdem. Es liegt wohl an dem warmen und reinen Weiss, und am samtigen Aussehen.


Yaks, wunderschöne Tiere mit fast schon seidenen Haaren und eine Ruhe ausstrahlend, welche einfach wohltuend wirkt. Im Wildhorngebiet des Berner Oberlands finden sich geologisch interessante, verschiedene Gesteine, Bergseen, Wanderwege und Gipfel mit prächtigsten Aussichten nicht nur auf den Stausee Sanetsch. Und selbst zu der Hauptferienzeit sind gar nicht so viele Menschen unterwegs hier!


Sonnenaufgang und frühmorgendliche Stimmung in den Bergen, was gibt es Schöneres? Die Kraft und das Leben der Natur ist kaum spürbarer als dann, das Schmelzwasser ergibt rauschende Bäche, kaum jemand ist um diese Jahreszeit und an diesen Orten unterwegs, alles wirkt ungestört und uneingeschränkt, Genuss pur.


Das war's dann wohl, der Schneeschuhtourenwinter! Es gab noch herrliche, vergnügliche, unterhaltsame, lustige Unternehmungen, von Gruppen bis zu Einzelpersonen. Und praktisch immer war das Wetter einfach strahlend. Auch eine Abendwanderung in die Dämmerung hinein, anlässlich eines Geburtstagsfest durfte sein, ein wunderschöner Abend schliesslich mit Sternenhimmel.


Der Januar bot geniale Wetterbedingungen und Schneeverhältnisse für vielseitige und erlebnisreiche Unternehmungen. Nebelmeer über den Tälern, warme Temperaturen in der Höhe, glitzernder und unberührter Schnee, in der Abendstimmung ein Fondue auf dem Feuer, so kann es ruhig weitergehen...


Der Winter hat begonnen, die Berge sind verschneit, die Sonne lacht vom blauen Himmel, die Tourensaison kann losgehen. Vom Voralpenhügel bis zu höher gelegenen Zielen gibt es schon schöne Erlebnisse, insbesondere eine eindrückliche Federwildbeobachtung: fünf Birkhennen und zwei Birkhähne auf einer Fichte, im letzten Bild!


Steinböcke am Brienzergrat, neben dem jüngeren rechts ästen noch weitere fünf Tiere im gesetzteren Alter. Wenig später tauchten mehrere Geissen mit ihren Kitzen im Nebel auf. Noch später, im Abstieg, leuchteten die Raupen des Wolfsmilchschwärmers geradezu in der immer noch leicht nebligen Umgebung.


Morgen auf der Schafalp im Turtmanntal. Noch sind die Schafe im Nachtpferch, die Nacht war ruhig, die Herdenschutzhunde sind aber auch 24 Stunden im Einsatz. Alles wird bemerkt von ihnen, ein Adler wird genauso verbellt wie Steinböcke.


Auch wenn dieser Sommer nicht immer einhält, was wir von ihm erwarten, bietet er viel Schönes: Mystische Stimmungen und gefüllte Wasserfälle, satte und vollfarbene Blumen, und dann reingewaschene Luft und beste Fernsicht an den sonnigen Tagen. Das Unterengadin bezaubert immer wieder!


Endlich Sommer! Jetzt kann wieder nach Herzenslust gewandert werden. In der Höhe liegt zwar immer noch Schnee, doch die Bergflora zeigt sich in der prächtigsten Vielfalt und ist nie schöner als jetzt. Diese Bilder stammen aus den Ossola-Tälern. Atemberaubende Tiefblicke, urige Alpsiedlungen begegnen auf Schritt und Tritt, und auch die Ziegen geniessen die würzigen Alpkräuter und die warmen Tage.


Wer sieht sie nicht, wer hört sie nicht, es raschelt in den dürren Blättern auf dem Frühlings-Spaziergang! Die sonnigwarmen Plätze werden benutzt für das Aufwärmen nach dem kalten Winter. Links ist eine Zauneidechse, rechts geben sich Herr und Frau Mauereidechse das erste Stelldichein.


Das UNESCO Welterbe Tektonikarena Sardona ist immer wieder ein Erlebnis. Die riesige Ebene des oberen Segnesbodens und die Zacken der Tschingelhörner mit der magischen Linie lassen staunen. Wie lange dauert es wohl, bis der Wegweiser seinen Schneemantel abgelegt hat?


Das Greina-Wochenende konnte mit Top-Bedingungen stattfinden! Ein einziger kleiner Wermutstropfen stellte der teilweise starke kalte Südwind dar, dafür bescherte er uns die imposante Wolkenwalze am Samstag. Klein und noch ziemlich weit weg ist die Terrihütte zu erblicken. Am Sonntag durften wir die unendlich-unberührte Weite der Greina Ebene auskosten.